
Trumps dritte Ministerin geht – Arbeitsministerin Chavez-DeRemer tritt nach Skandalen zurück
Die US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer ist nach nur dreizehn Monaten im Amt zurückgetreten. Aus Washingtoner Sicht stellt ihr Abgang den dritten Rücktritt einer hochrangigen Frau in der Regierung von Präsident Donald Trump innerhalb weniger Wochen dar, nachdem bereits Innenministerin Kristi Noem und Justizministerin Pam Bondi entlassen worden waren. Das Weiße Haus verkündete den Schritt mit der gängigen Floskel, die Ministerin wechsele in die Privatwirtschaft, und lobte ihre „phänomenale Arbeit“. Doch der offiziellen Fassade zum Trotz belegen mehrere Quellen, dass ein Bündel gravierender Vorwürfe zum Druckmittel wurde.
Die Ermittlungen des Generalinspektors des Arbeitsministeriums, Anthony d'Esposito, bilden den Kern der Affäre. Ihm lagen Berichte über mutmaßlichen Machtmissbrauch, die private Nutzung von Dienstpersonal und unerlaubte Spesenabrechnungen vor. Konkret wurde Chavez-DeRemer vorgeworfen, Mitarbeiter für private Besorgungen wie den Kauf von Alkohol eingespannt zu haben. Zudem soll sie einen versteckten Vorrat an Spirituosen in ihrem Büro unterhalten und dieses während der Arbeitszeit konsumiert haben. Besonders brisant ist der Vorwurf, Dienstreisen zweckentfremdet zu haben, um private Veranstaltungen wie Familienfeiern oder einen Kampfsport-Event zu besuchen. Die New York Times berichtete zudem von einer möglichen sexuellen Beziehung zu einem Mitglied ihres Sicherheitsteams.
Aus europäischer, insbesondere deutschsprachiger Perspektive, wirft der Vorgang ein Schlaglicht auf die instabile Personalpolitik der zweiten Trump-Administration. Für Beobachter in Berlin, Wien und Bern ist weniger der individuelle Fehltritt einer Ministerin von Interesse, sondern das wiederkehrende Muster: Dreimal in kurzer Folge mussten weibliche Kabinettsmitglieder gehen, stets begleitet von offiziellen Danksagungen, die den wahren Gründen kaum Einhalt gebieten. Dies nährt die Analyse, dass die Regierungsführung unter Trump von erheblichen internen Turbulenzen und einem Mangel an konsistenter Führung geprägt ist.
Die Nachfolge ist vorläufig geregelt; Vize-Arbeitsminister Keith Sonderling übernimmt die Amtsgeschäfte kommissarisch. Doch der eigentliche Schaden für die Administration ist politischer Natur. Die Häufung der Fälle untergräbt die Glaubwürdigkeit der von Trump propagierten „America First“-Politik, die auch auf Stärke und Effizienz nach innen pochen muss. Der fortwährende personelle Aderlass lässt zudem Zweifel an der Fähigkeit der Regierung aufkommen, längerfristige politische Projekte umzusetzen – eine Beobachtung, die in den europäischen Hauptstädten mit Sorge registriert wird, steht doch die transatlantische Zusammenarbeit in einer Phase globaler Unsicherheit vor erneuten Belastungsproben.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.80 | critical |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Indische & südasiatische Presse | −0.90 | critical |
| Russische & GUS-Presse | −0.20 | neutral |
Trump hat eine weitere Frau aus seinem Kabinett gefeuert, die dritte Ministerin binnen weniger Wochen. Die Arbeitsministerin trat zurück, überschattet von Skandalen um unangemessene Beziehungen, Missbrauch von Geldern und persönliche Gefälligkeiten, wobei das Weiße Haus den Abgang als Wechsel in die Privatwirtschaft darstellte.
Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer ist zurückgetreten. Das Weiße Haus teilte mit, sie wechsle in die Privatwirtschaft, der stellvertretende Minister übernehme kommissarisch. Die Mitteilung beschränkt sich auf die grundlegenden Fakten und erwähnt die Kontroversen nicht.
Trumps Arbeitsministerin trat unter dem Druck von Ermittlungen wegen Fehlverhaltens zurück: Vorwürfe einer unangemessenen Beziehung zu einem Untergebenen, Forderungen an Mitarbeiter, Wein zu holen und private Besorgungen zu machen, sowie Ehemänner, die aus dem Ministerium verbannt wurden. Mitarbeiter beschrieben das Ministerium als toxisch und führungslos, während bundesstaatliche und kongressuale Untersuchungen zunahmen.
Die US-Arbeitsministerin hat ihren Posten verlassen, das Weiße Haus lobte ihre Arbeit und kündigte den Wechsel in die Privatwirtschaft an. Der Abgang erfolgt jedoch nach einem Skandal und internen Ermittlungen wegen Machtmissbrauchs, einschließlich der Nötigung Untergebener, Dokumente für private Reisen zu fälschen. Sie ist die dritte Frau, die kürzlich die Trump-Administration verlassen hat.
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