
USA drohen Iran mit Wiederaufnahme militärischer Schläge bei Scheitern der Atomgespräche
Verteidigungsminister Pete Hegseth signalisiert in Singapur militärische Handlungsfähigkeit, während Präsident Trump auf einem Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe beharrt.
Die sicherheitspolitische Großwetterlage im Nahen Osten bleibt angespannt: In einer deutlichen Botschaft an Teheran hat der US-amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth die Bereitschaft Washingtons bekräftigt, die militärischen Operationen gegen den Iran wieder aufzunehmen, sollte kein tragfähiges Abkommen erzielt werden. Auf dem Shangri-La-Dialog in Singapur, dem führenden Sicherheitsforum Asiens, erklärte Hegseth am Samstag, die Vereinigten Staaten seien „mehr als fähig“, die Angriffe bei Bedarf fortzusetzen, und verwies auf ausreichende Waffenbestände weltweit. Die Drohung erfolgt in einer Phase zäher Verhandlungen, in der die Gespräche zwischen Washington und Teheran unter der Vermittlung internationaler Akteure an zentralen Punkten feststecken.
Aus Washingtoner Sicht erscheint die militärische Option als unverzichtbares Druckmittel, um die iranische Führung zu einem umfassenden Kompromiss zu bewegen. Präsident Donald Trump, so betonte Hegseth, sei „geduldig“, strebe aber eine „großartige Vereinbarung“ an, die dem Iran jeglichen Weg zur Kernwaffe versperre. Der Minister offenbarte zudem, dass Trump in einem Telefonat am Freitag bekräftigt habe, ohne eine solche Lösung keine Unterschrift leisten zu wollen. Parallel untermauern die USA ihre strategische Position: Der Ausbau der Rüstungsindustrie soll die Produktion von Munition verdoppeln bis vervierfachen, um sowohl im Nahen Osten als auch im indopazifischen Raum handlungsfähig zu bleiben – eine Fähigkeit, die Hegseth mit der Formel „Wir können zwei Dinge gleichzeitig tun“ unterstrich.
Die asiatisch-pazifische Perspektive ist von dieser Doppelstrategie unmittelbar berührt. Hegseths Auftritt in Singapur diente nicht zuletzt auch der Versicherung, dass die USA ihr Engagement in der Region trotz des Konflikts mit dem Iran nicht zurückfahren. Beobachter in Peking dürften dies mit Skepsis verfolgen, zumal der Pentagon-Chef selbst die „legitime Besorgnis“ über den militärischen Aufbau Chinas thematisierte und damit die Spannungen in einem weiteren geopolitischen Brennpunkt adressierte. Für die Verbündeten in Asien ist die amerikanische Präsenz essentiell, während Europa das Risiko einer Überdehnung der US-Kräfte mit Sorge betrachtet.
Für Deutschland und die Schweiz, aber auch Österreich, birgt die Zuspitzung erhebliche Risiken. Ein Scheitern der Diplomatie und ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen könnten die globalen Energiemärkte erschüttern, mit direkten Folgen für die hiesige Wirtschaft. Die Bundesrepublik, traditionell an einer diplomatischen Lösung interessiert, steht vor der Herausforderung, gemeinsam mit europäischen Partnern mäßigend auf beide Seiten einzuwirken. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Drohkulisse Washingtons die Verhandlungen belebt oder die Fronten weiter verhärtet.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Russische & GUS-Presse | −0.35 | critical |
| Lateinamerikanische Presse | −0.85 | critical |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | −0.55 | critical |
Der Pentagon-Chef erklärte, die USA seien bereit, die Angriffe gegen den Iran wieder aufzunehmen, falls keine Einigung erzielt wird. Die Vorräte und die globale Aufstellung seien mehr als ausreichend, um die Operationen wieder aufzunehmen.
Der US-Kriegsminister kündigte an, dass Washington bereit sei, den Iran erneut anzugreifen, sollten die Gespräche scheitern. Die Wortwahl 'Kriegsminister' unterstreicht die militaristische Haltung der USA, die bereit sind, die Diplomatie aufzugeben.
Die Vereinigten Staaten drohten, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen, falls die Friedensgespräche scheitern. Das Ultimatum des Pentagons auf einem Sicherheitsforum verschärft die Spannungen und signalisiert eine Rückkehr zum bewaffneten Konflikt.
Washington sei bereit, den Krieg mit dem Iran wieder aufzunehmen, falls keine Einigung erzielt werde, erklärte der US-Verteidigungschef. Die Botschaft, die die Geduld von Präsident Trump betont, warnt, dass militärische Gewalt eine glaubwürdige Option bleibe, um das iranische Atomprogramm zu stoppen.
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