
Messis Hattrick und eine Tor-Polemik: Inter Miami bezwingt Cincinnati 5:3
Drei Treffer von Lionel Messi bescheren Inter Miami einen 5:3-Erfolg in der MLS. Ein Tor wird später aberkannt – die Diskussion um die Zählung beginnt.
Für Lionel Messi war es ein Abend der Superlative, doch die Nachbetrachtung in der Major League Soccer ist von einer statistischen Feinheit geprägt. Der argentinische Superstar führte Inter Miami mit drei Treffern zu einem 5:3-Auswärtssieg gegen Cincinnati, womit das Team aus Florida in der Eastern Conference auf den zweiten Platz vorrückte. Von Beginn an war Messi der zentrale Akteur: Bereits nach 24 Minuten nutzte er einen Abwehrfehler des gegnerischen Innenverteidigers Matt Miazga zum Führungstor, nachdem ein früherer Treffer wegen Abseits aberkannt worden war. Cincinnati drehte die Partie zwischenzeitlich durch Kevin Denkey per Strafstoß und Pavel Bucha, ehe Messi mit einem zweiten Tor aus kurzer Distanz ausglich.
Die entscheidende Szene des Abends ereignete sich in der 43. Minute, als Messi nach Vorlage von Mateo Silvetti den Ball an den Pfosten und über den Rücken von Torhüter Roman Celentano ins Tor beförderte. Was den Zuschauern im Stadion und den meisten Medien als regulärer Hattrick erschien, wurde von der MLS später revidiert: Da der Schuss nach Ansicht der Ligaführung nicht direkt auf das Tor ging, wertete man den Treffer als Eigentor von Celentano. „Offiziell“ bleibt es damit bei einem Doppelpack für den Weltmeister von 2022, während die argentinischen Medien nachdrücklich den Hattrick betonen (A1, A2) und von einem „brillanten Abend“ sprechen (A7). Die brasilianische CNN hob hervor, dass der 16-jährige Silvetti seinen ersten MLS-Treffer erzielte, während der Brasilianer Evander für Cincinnati einen sehenswerten Treffer beisteuerte (A7).
Aus argentinischer Perspektive steht die Form des Nationalhelden im Mittelpunkt: Messi bereitet sich mit diesen Leistungen auf die Weltmeisterschaft 2026 vor, bei der er mit der Albiceleste erneut angreifen will (A4). Die Golfnachrichten (A6) sehen in dieser Darbietung ein deutliches Warnsignal an die Konkurrenz: Der 38-Jährige spiele mit unvermindertem Hunger und einer Fitness, die ihn für das sechste WM-Turnier prädestiniere. Für das deutschsprachige Publikum ist bemerkenswert, dass Messi trotz seines Wechsels in die nordamerikanische Liga nichts von seiner Entscheidungskraft eingebüßt hat. Während die europäischen Topligen in die Sommerpause gehen, bleibt MLS aktuell – und Inter Miami, das nun sieben Auswärtsspiele ungeschlagen ist, etabliert sich endgültig als Spitzenteam.
Die Frage, ob Messi noch einmal die Champions League oder eine WM gewinnen kann, wird in der deutschen Sportpresse regelmäßig diskutiert. Sein aktueller Lauf zeigt, dass er auch jenseits des Atlantiks das Niveau hält, das ihn zur Legende machte. In Österreich und der Schweiz, wo die Verfolgung internationaler Stars eng an die Berichterstattung über die großen Ligen gekoppelt ist, bleibt Messi ein Fixpunkt der globalen Fußballkultur. Die bevorstehende WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko könnte ihm die Bühne für einen krönenden Abschluss bieten – wenn die Gesundheit mitspielt (A6). Dass in Cincinnati ein Tor nachträglich aberkannt wurde, wird dabei nur eine marginale Randnotiz bleiben; der Eindruck einer überragenden Leistung ist unbestritten.
| Lateinamerikanische Presse | +0.70 | aligned |
|---|---|---|
| Arabische Golfpresse | +0.30 | aligned |
Die lateinamerikanische Presse feiert eine weitere herausragende Leistung von Lionel Messi, der beim 5:3-Sieg von Inter Miami gegen Cincinnati einen Hattrick erzielte (obwohl ein Tor später aberkannt wurde). Der Fokus liegt ganz auf dem argentinischen Superstar, der sein Team mit seiner Genialität zu einem wichtigen MLS-Sieg führte, während die Torlinien-Kontroverse als unbedeutendes Detail dargestellt wird, das seinen herausragenden Abend nicht trübt. Der Ton ist stolz und triumphierend, mit ständigen Verweisen auf Messis Verbindung zum argentinischen Fußball.
Die Golfpresse analysiert Messis Leistung mit strategischem Blick: Sein Doppelpack (oder Hattrick?) gegen Cincinnati wird als klares Signal seiner Form vor einer sechsten Weltmeisterschaft gedeutet, wobei implizit ein Vergleich mit Cristiano Ronaldos Langlebigkeit gezogen wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Fähigkeit des argentinischen Stars, im Alter von 38 Jahren Hunger und Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und ein MLS-Spiel in eine Warnung für gegnerische Nationalmannschaften zu verwandeln. Der Ton ist zurückhaltend und nachdenklich, mit einer langfristigen Perspektive auf das Jahr 2026.
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